Spielberichte
Das Ziel ist klar!
Es kann kein anderes Ziel geben als der Klassenerhalt.
Mit 4 Punkten aus zwei Spielen startet der SC Nienstedten in die neue Landesliga Saison. Nach hartem Kampf und einem späten Tor, gewinnt Nienstedten verdient gegen schwache Teutonen, die mal über ihre Art und Weise Fussball zu spielen nachdenken sollten, denn am besten sieht es aus, wenn der Ball am Boden rollt und schnell durch die eigenen Reihen läuft.
Torchancen waren vor allem in der ersten Hälfte auf beiden Seiten vorhanden, wobei auch jeweils ein Aluminium Treffer auf jeder Seite zu Buche stand. Wie aber auch schon bei den vorherigen Partien zwischen den beiden Teams ging es mal wieder mit einem 0-0 in die Pause. Stark verbessert kam Nienstedten aus der Kabine und konnte auf das Kick and Rush der Teutonen besser einstellen. Mit teilweise überafallartigen Kontern wurde das Mittelfeld schnell überbrückt und schnell das Tor gesucht. Manchmal zu schnell, denn die Abschlüsse wurden teilweise überhasstet abgeschlossen und so musste man bis zu 70. Minute auf den erlösenden Siegtreffer warten. Nach einem scharf getretenen Freistoss legte Günay den Ball mit dem Kopf zurück in die Mitte wo Oldenburg genau richtig stand und den Ball aus kurzer Distanz einschob. In der Folge gab es noch einige sehr gute Möglichkeiten, doch die Konter wurden allesamt vergeben, so dass es zu einem letztendlich verdienten Sieg kam, der allerdings lange gefährdet war und vor allem in der zweiten Halbzeit hätte es auch in die andere Richtig gehen können.
Kadir - Mo, Sakir, Axt, Daniel - Blitzi (Puli), Juli, Harry, Pippo, Günay (Benny) - Stelter
Es gibt nur einen Axt Bielefeld
Es ist nicht zu fassen, dass ein Mensch (oder Kuh?) so doof sein kann. Kuriositäten gibt es im Fussbal zu Hauf und manchmal muss man tief in seinem innersten Erinnerungsgedächtnis forschen um wirklich erwähnenswerte Geschichten herauszukramen. Hier ist eine davon: Wir schreiben das Jahr 2007 und das neue Fussballjahr hat gerade begonnen. Der SCN startet mit einem Heimspiel gegen den SV Blankenese, ein Derby das alles beinhalten sollte was ein Derby hergibt. Es beginnt mit einem Freistoss Tor der Blankeneser die mit 1-0 in Führung geht auf einem bis dahin noch trockenen Quellental. Das 1-1 durch Stelter lässt nicht lange auf sich warten, der eine Ecke von Günay mit dem Kopf in die lange Ecke abschließt. Es fällt das 1-2 durch einen katastrophalen Abwehrfehler der Nienstedtener auf einem Platz, der mittlerweile mehr den Evergladesümpfen gleicht als einem Fussballplatz. Im Laufe der Halbzeit hat sich der eigentliche Protagonist des Spiels eine verdiente gelbe Karte abgeholt, die aber aufgrund der Spielsituation notwendig war. Nienstedten spielte eine schwache erste Hälfte, die geprägt war von Fehlpässen, hektischem Spielaufbau und haarsträubenden Fehlern, die zu Toren und Torchancen führten.
Aus der Kabine kommt der SC Nienstedten wie man ihn gerne öfter sehen würde. Aggresiv, sauber im Passspiel und sogar ansehnliche Kombinationen konnte man an diesem Tage erkennen. Blankenese hielt einigermaßen dagegen, war aber deutlich die schlechtere Mannschaft. Womit unser Protagonist nicht gerechnet hat war, dass der Torwart von Blankenese (ehemaliger Oberligaspieler) den Ball nach einer scharf getretene Ecke nicht festhalten konnte (zugegeben, Stelter hat wohl ein wenig nachgeholfen). Axt stand richtig, nahm den Ball an und ballerte ihn aus wenigen Metern ins Netz! Der Wahnsinn überfiel ihn (war es die Maul und Klauen Seuche?), er freute sich abartig und: ZOG SEIN TRIKOT AUS!!!!!!!!!!!!!!!!! Wie bereits vorher beschrieben hatte er bereits gelb, merkte aber, wie so oft, nichts. Der Freudespulk erklärte ihm dann seine Dummheit, die er korrigieren wollte indem er das Trikot wieder angzog. Leider hatte die Schiedsrichterfrau das ganze schon gesehen und meinte auf Nachfrage: "Er hätte davonkommen können, da ich es nicht gesehen habe und mir nur einige Blankeneser sagten, dass er sein Trikot ausgezogen hat. Aber als er dann auf mich zukam hatte ich keine andere Wahl, denn er hatte sein Trikot falschrum angezogen, so dass ich gezwungen war ihn mit gelb-rot runter zu schicken!"
Nienstedten hätte dieses Spiel gewinnen können, zumal sich die Spielerzahl durch eine gelb-rote Karte wieder ausglich und der SCN deutlich bessere Konterchancen hatte. Trotzdem konnten wir mit dem Punkt zufrieden sein und freuen uns auf das nächste Derby gegen Teutonia am Dienstag bevor wir nächsten Sonntag wieder zu Hause gegen Camlica Genclik spielen.
P.S. Wer ist eigentlich Peter Buck?
Der finale Akt
Da der Spielbericht erst sehr spät nach dem eigentlichen Spiel erscheint, könnt ihr Euch denken was passiert ist. Wir haben den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft und spielen auch nächstes Jahr wieder in der Landesliga Hammonia. In diesen Stunden wird ein großteil der Mannschaft nach Mallorca reisen um dort den wohlverdienten Saisonabschluss zu feiern und seien wir mal ehrlich, wir wären alle gerne mitgekommen...
Die letzte Aufstellung:
Kadir - Heider, Jogy, Frank, Sakir - Harry, Blitzi, Wolfi (Günay), Oldenburg, Mo - Stelter (Amin)
Ein zerfahrenes Spiel in dem man die Anspannung der Nienstedtener spürte, die aus Sicherheit nicht konsquent nach vorne spielte, hinten aber auch nichts anbrennen ließ. HSV stand auch sehr sicher, so dass die wenigen guten Kombinationen nicht zu Ende gespielt werden konnten, Nienstedten aber in der ersten Halbzeit die besseren Chancen hatte. Oldenburg kam 2x aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, genau wie Harry, der nach einem schönen Pass von Stelter fast alleine vorm Tor auftauchte aber den Ball nicht richtig erwischte.
So ging es in die Pause und man spürte das hier eigentlich nichts anbrennen kann, da der HSV nicht die entscheidende Willenstärke an den Tag legte. Allerdings wurden wir nervöser, der HSV spürte das und begann weiter nach vorne zu spielen ohne sich wirklich gute Tormöglichkeiten zu erspielen. Und dann der Schock: Der HSV bekommt den Ball an der linken Seite, Frank ist einen Tick zu langsam, aus dem nichts zieht der Stürmer ab, Bogenlampe, 35 Meter, rechter Winkel, Tor. 0-1! Keiner kann es wirklich glauben, zunächst sind alle wie gelähmt, merken aber sofort das noch genug Zeit ist, um hier den Ausgleich zu erzielen, das Ergebnis aus Rahlstedt war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft, alle mobilisierten noch mal ihre letzten Kräfte und angetrieben durch Blitzi und Wolfi verlagert wir das Spiel komplett in die gegnerische Hälfte. Nach mehreren Halbchancen erkämpfte sich Blitzi den Ball bei gegnerischen Konter, die aufgerückte Abwehr konnte den Pass auf Harry nicht verhindern, der freistehend vor dem Tor nur die Latte trifft, wahnsinn, unsere ,ungelogen, 200 Fans raunen durch unser Quellental und beginnt uns so richtig anzufeuern. Und dann passierte das lang ersehnte (Achtung Gänsehautgefahr!): Die Zeit rennt unaufhaltsam gegen uns und ein weiterer Angriff wurde abgeblockt, aber unser Runningback auf den linken Seite erkämpft sich den Ball zurück, passt nach innen und bietet sich zum Doppelpass an, Harry bekommt den Ball dreht sich und spielt nicht zurück zu Heider, sondern passt auf Jogy der in Mittelstürmerposition mit dem Rücken zum Tor steht. Anstatt sich selber zu drehen erkennt er das Oldenburg sich weiter rechts freigelaufen hat, leitet den Ball nur kurz mit der Hacke weiter, Oldenburg zieht direkt ab, lange Ecke, Tor, 1-1, Klassenerhalt, Party, Feiern, Ruhm, Ehre,Wahsinn!!! Soetwas passiert nur in besonderen Spielen und macht ganz besonderen Reiz aus...
Die Party danach war lang, ewig lang und alle Fans, an dieser Stelle nochmals vielen Dank für Eure Unterstützung, haben uns gratuliert und sich mit uns gefreut, das wir uns nach dieser schweren Saison aus eigener Kraft retten konnten. Wir freuen uns auf die nächste Saison und darauf das wir uns diesmal nicht am letzten Spieltag retten. Wir werden euch natürlich auf dem laufenden halten was Neuzugänge und den Saisonbeginn angeht, bis dahin schaut natürlich auf dieser Seite nach, es wird immer mal wieder neue Informationen geben.
Nur ganz kurz
Das Spiel hätte man nicht verlieren müssen! Die Enttäuschung ist ziemlich groß gewesen, da man die erste Halbzeit einigermaßen Mithalten konnte. Allerdings wurde das Spiel durch individuelle Fehler aus der Hand gegeben und da kann man dann gegen Eidelstedt nicht viel holen, wenn man nicht die nötige Konzentration aufbringt und den nötigen Kampfgeist. Ein Schlüssel der ganz wichtig gewesen wäre und gegen den HSVIII noch sehr entscheident sein wird ist die Reihenfolge Annehmen, Abspielen, Freilaufen! Wer den Ball zu lange hält verbraucht zu viel Energie, die er an anderer Stelle (vor allem genaue Pässe) nötig hat. Eidelstedt hat es gut vorgemacht: Nach dem 2-1 wurde der Ball laufen gelassen und wir dazu. Keine unnötigen Dribbelings und spielereien und genau so muss es gegen den HSV laufen.
Marco-Mo, Sakir (70. Min. Oguz), Frank, Daniel-Harry, Blitzi, Oldenburg, Günay (Paul 60. Min.) - Stelter, Benny (15. Min. Amin)
Eidelstedt war in der zweiten Halbzeit besser und hat uns klassisch ausgespielt und so bekommen wir unser Endspiel, dass wir eigentlich haben wollten, aber natürlich auch gerne vermieden hätten. Falls wir es nächste Woche schaffen, glaube ich nicht, dass so schnell ein Spielbericht folgen wird, wer könnte es mir nach dieser anstehenden Party verdenken. Aber erstmal müssen wir mindestens einen Punkt holen! Viel Erfolg
1 Schritt noch!
Nach einem intensiven und spannendem Spiel gewinnt der SC Nienstedten sein wichtiges Heimspiel am drittletzten Spieltag gegen den Favoriten aus Süderelbe und steht somit kurz vor dem Klassenerhalt. 6 Punkte trennt Nienstedten von dem ominösen Strich, der den Unterschied macht zwischen bleiben oder fliegen. Und Nienstedten wird bleiben...!!!!
Kadir - Mo, Sakir, Frank, Daniel - Harry (Amin), Blitzner, Oldenburg (Paul), Günay - Stelter, Benny (Oguz)
Zu Beginn des Spiels konnte man sofort merken warum Süderelbe dort oben steht in der Tabelle. Schnelles Kombinationsspiel Bewegung und immer eine Anspielstation, so sah das Spiel der Gäste in der ersten Viertelstunde aus. Ganz unbeteiligt war der SC N nicht, aber schnelle Konter wurden meist überhasstet und ungenau gespielt, so dass sie schnell verpuften. Allerdings wendete sich das Blatt relativ bald und Nienstedten konnte mit den Mitteln der Südererlber einige Sehenswerte Kombinationen über mehrere Stationen spielen, die dann wieder mit dem letzten Ball in der Ungenauigkeit endeten. Folglich musste das Tor durch eine Standardsituation fallen. Freistoss halbrechte Position, genau auf den Punkt wo der Torwart nicht weiß ob er rauskommen soll und drinnen bleibt, Sakir massiver Körper kommt angerauscht und drückt ihn überlegt in die linke Ecke. 1-0! Ein wenig Überraschend für alle.
So geht es auch die Halbzeit, in der wir durch das Halbzeitergebnis aus Sparrieshoop (0-2, Anm. d. Red.) noch mehr Motivation und Mut schöpfen. Und das sieht man auf dem Platz. Süderelbe spielt sicherlich nicht mehr mit der letzten Konsequenz, aber das erarbeitet sich Nienstedten auch selber in dem sie aggresiv auf den Ballführenden gehen und bei Ballgewinn sofort umschalten auf den agilen Benny und Ballsicheren Oldenburg. Daraus resultieren gleich 3 gute Chancen für Harry (2x) und Benny. Und so kommt es wie es kommen musste: Das 2-0 fällt durch einen schnell vorgetragenen Konter über 3 Stationen. Den letzten Pass Benny halbhoch auf Harry der an der linken Strafraumseite den Ball direkt nimmt und ihn in die langen Ecke donnert.
Geil 2-0, könnte was werden. Nienstedten hat hinten alles im Griff und ist nur durch Eckbälle in Verlegenheit zu bringen, bei denen Blitzi 2x hintereinander auf der Linie klärt. Zum Glück hören wir nicht auf nach vorne zu spielen und sind somit immer noch gefährlich und können so Entlastung schaffen. Oldenburg spielt Benny um 16er frei, der überlegen zum 3-0! einschiebt. Und so endet das Spiel mit 3-1 und der Gewissheit durch das Ergebnis in Sparieshoop, dass wir nur noch einen Schritt vom Klassenerhalt entfernt sind und freuen uns auf die letzten beiden Spiele bei Eidelstedt und zu Hause am 25.5. gegen den HSV III.

